Zuhause bei großen Ideen: mein Traineeprogramm bei gobiq

Experience is knowledge. All the rest is information. Hier muss ich Albert - The Brain in Person - Recht geben. Obwohl Einstein und ich unterschiedlicher nicht sein könnten, scheinen wir zumindest diese Ideologie zu teilen.

Nach meinem dreijährigen Bachelorstudium war es nämlich genau das, was ich zur Genüge hatte. Information. Aber Information alleine reicht nicht aus, wenn man hoch hinaus will. Erfahrung ist das was mir noch fehlt. Oder laut Einstein wohl eher Wissen per se. Wer von uns beiden nun Recht hat, sei mal dahingestellt. Fakt ist: Ich war auf der Suche nach einer Möglichkeit meine vielfältigen Eindrücke in meinem Kopf zu ordnen und daraus konstruktives Wissen zu formen. Und da bin ich direkt im Zuhause der großen Ideen gelandet: bei gobiq.


Aber dazu später mehr. Zuerst einmal zu meiner Geschichte. Als im ich Oktober 2020 meinen Bachelor in der Tasche hatte, wollte ich weder weiterstudieren, noch eine feste Anstellung annehmen. Wieso? Ganz einfach - weil ich 23 Jahre jung bin. Zu jung, um genau zu wissen, wie meine berufliche Zukunft in den nächsten Jahren aussehen wird. Ganz oben auf meiner Liste steht zwar der Abschluss eines Masterstudiums im Ausland und irgendwann bestimmt auch einmal arbeiten. Aber welche Position ich dann konkret anstreben werde, ob ich mich im Online Marketing spezialisiere, Sustainability Managerin werde oder doch ein verrücktes Start-Up gründe - ganz ehrlich: keine Ahnung. Und gerade deshalb wollte ich als Trainee zu gobiq. Um herauszufinden, was mir wirklich Spaß macht und welchen Mehrwert ich für andere - jetzt und auch in Zukunft - schaffen kann. Eine Entscheidung, die ich keineswegs bereue.

So weit so gut. Nach einem ersten Gespräch mit Sergej stand ziemlich schnell fest: Becci goes biq. Mein Traineeprogramm als Projektmanagerin startete am 19.10.20. Schon fast sieben Monate ist es also her, dass ich das erste Mal beim Montagsmeeting dabei war. Ich kann mich noch genau daran erinnern. Schon am frühen Morgen jonglierte Sergej mit Wörtern und Ausdrücken, die für mich komplettes Neuland waren. “Sujets anpassen”, “Moodboards ausarbeiten” und “Testimonials finden” standen an der Tagesordnung. Wait… What? Und dann ging alles blitzschnell und ich war mitten drin im big Business. Aufregende Projekte. Impulsive Diskussionen. Geniale Kampagnen. Ein starkes Team. Unendlich viel Amore. Und nicht zu vergessen: große Ideen.

Das mag ja alles schön und gut klingen. Doch wie entstehen diese großen Ideen? Eine der Fragen, der ich immer noch dicht auf den Fersen bin. Eines liegt klar auf der Hand: Ideen haben wir alle. Irgendwann. Irgendwie. Irgendwo. Aber eine glasklare, stimmige und einzigartige Idee findet man nicht mal so rein zufällig an der nächsten Straßenecke. Trust me: Sie zu definieren ist definitiv eine große Herausforderung - das habe ich gelernt. Eine Herausforderung, der wir uns gerne stellen und besonders im Ideationworkshop genauer unter die Lupe nehmen. Weil “Wenn mas machat, machat mas körig” bei gobiq.

„Wenn mas machat,
machat mas körig.”

Ich durfte schon bei zwei Ideationworkshops dabei sein. Beide von Grund auf verschieden, aber dennoch mit dem gleichen Ziel: die Essenz der Marke aufzuspüren. Keine Zeit, um sich gemütlich zurückzulehnen sage ich euch. Im Gegenteil: Action ist angesagt. Es wird geschrieben, geschnitten, geklebt, präsentiert, reflektiert und diskutiert. Bis am Ende jedem im Raum klar ist, was eine Marke ausmacht, wie sie ausschaut, wie sie sich anfühlt und was sie letztendlich ganz besonders macht. Ein durchaus spannender Prozess. Denn bei uns gibt es kein schönes Design ohne ein klares Konzept. Kein eifriges Team ohne wilde Ideen. Und keine Strahlkraft ohne eine gemeinsame Leidenschaft. Was mir daran am meisten Spaß macht ist, dass ich die Möglichkeit habe von der Ideenfindung bis zur -umsetzung mit dabei sein zu können. Und das allerbeste daran: der Weg dahin ist jedes Mal ein anderer. Mal kürzer. Mal länger. Mal holpriger. Mal angenehmer. Aber immer mit reichlich Platz, um Vorschläge einzubringen, Diskussionen anzukurbeln und Erfahrungen zu teilen.

Aber natürlich braucht es dafür auch noch ein raffiniertes und ausgeklügeltes Team. Genau so wie wir es sind. Ein kunterbunter und verrückter Haufen geprägt von verrückten Metalfan und Musikern, unermüdlichen Sportfanatikern, leidenschaftlichen Naschkatzen und eifrigen Teetrinkern. Doch eines haben wir alle gemeinsam: die Leidenschaft für gutes Design und die Lust, die Welt zu verändern. Zusammen ergänzen wir uns perfekt und haben die verrücktesten Ideen. Das Coolste daran finde ich aber, dass wir nicht nur große Ideen auf die Beine stellen, sondern uns auch sonst super gut verstehen. One biq family eben. Diese Philosophie führt auch dazu, dass ich als Trainee sehr eigenständig arbeiten und viel Verantwortung übernehmen darf. Aber es trägt natürlich auch dazu bei, dass mir die Arbeit an sich sehr viel Spaß macht und ich dafür auch mal gerne länger in der Agentur bleibe - no joke! Mit Gin, leckeren Snacks, guter Laune und der richtigen Playlist wurde ich schon viel zu oft zu einem Afterdrink überredet. Bereut habe ich es am nächsten Tag aber nur selten ;)

Es sind jetzt noch gut sieben Monate bis zum Ende meines Traineeprogramms. Kaum zu glauben, die Zeit vergeht wirklich wie im Flug. Ich freue mich sehr auf die kommende Zeit und bin gespannt, vor welche Herausforderungen mich gobiq noch stellen wird. In den vergangenen Monaten habe ich schon einiges gesehen, miterlebt, koordiniert, organisiert und gemeistert. Das Team hält mich auf Trab und ich lerne ständig was Neues dazu. Eigentlich jeden Tag. Ob Einstein mittlerweile sagen würde, dass ich allwissend bin wage ich zu bezweifeln. Aber er würde definitiv nicht verneinen, dass ich die zwölf Monate bei gobiq voll ausgeschöpft habe. All die Eindrücke, Erfahrungen und Erkenntnisse haben mich meinem Ziel schon ein großes Stück näher gebracht. Und dafür bin ich sehr dankbar. Ich weiß jetzt, dass ich sehr gerne an großen Ideen tüftle. Ich weiß, dass das Miteinander im Team ausschlaggebend ist und meine Motivation und Leidenschaft weiter antreibt. Aber ich weiß auch, dass es noch viele andere Optionen für mich gibt, denen ich eine Chance geben möchte. Ich will auch da Eindrücke und Erfahrungen sammeln, die meinen Zukunftsblick schärfen und mir neue Perspektiven aufzeigen. Und wer weiß vielleicht führt mich dieser Weg ja irgendwann wieder zurück. Zurück ins Zuhause der großen Ideen. Aber soweit will ich nicht vorgreifen, wir werden sehen - dream big.

Autoren.

  • Rebecca Metzler. Junior Projektmanagerin.

    Nicht nur das Teewasser, sondern auch die Ideen sprudeln nur so bei der talentierten Jungmanagerin. Schnell hat sie das Team von sich überzeugt - sowohl auf humoristischer, als auch auf professioneller Ebene.